Praha. Analog.

Prag. Sommer. Es ist so heiß, dass die Luft glüht und nach Teer riecht, als wir ankommen. Ein Wochenende im August mit Freunden. Verschiedene Freunde aus verschiedenen Cliquen. Dennoch Harmonie. Ein Wochenende voller Chaos, so wie immer eigentlich. Ein nahezu perfektes Wochenende. Wir feiern, dass wir jung sind und noch so viel vor uns haben. Dass wir einfach mal nichts tun können, ohne zu bereuen. Lernen die Stadt ohne Reiseführer kennen und lieben. Im vielleicht schönsten Hostel, in welchem wir jemals waren. Ein altes denkmalgeschütztes Gebäude, mit wunderschönen Deckenverzierungen. Mit leider sehr zerbrechlichen Duschen. Tschüss Kaution. Wir schlendern durch alte Gassen, erklimmen die Burg und laufen gefühlte hundertmal über die Karlsbrücke mit ihren Straßenkünstlern- und Musikern. Kleine enge Gasse, durch die sich nostalgische Straßenbahnen zwängen. Man spürt beim Erkunden Osteuropa und erkennt irgendwie doch zwischendurch Ähnlichkeiten mit unseren Städten in der bayrischen Heimat. Gegessen: Gulasch. Jeden Tag, da soo soo lecker! Getrunken: Leider auch Absinth. Durchtanzte Nächte, lange Gespräche. Das erste Mal Pubcrawl. Langjährige Freundschaften gefestigt. Neue Freundschaften gestärkt. Wunschlos glücklich sein. Fast. Einziger Wunsch: Wiederkehren! Und die Zeit nochmal zu erleben.  

~ W A N D E R L U S T = a very strong and irresistable impulse or desire to travel and explore the world ~






Beim Betrachten der Bilder wird mein Fernweh so stark, dass es fast schon wehtut. Aber der nächste Sommer ist nicht mehr fern. Die Freude ist groß. Die Pläne noch größer. 

























Keine Kommentare: